5. Flexibilität
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Gesundheitsförderung/-vorsorge

happy young family with the little son in the carpenter workshop. Family business. Startup, young specialist
Foto: AdobeStock_Nadezhda

Mit diesen Punkten können Sie Mitarbeiter binden:

  1. Flexibilität & Vereinbarkeit Familie - Beruf
  2. Gesundheitsförderung / -vorsorge
  3. Rahmenbedingungen


1. Flexibilität & Vereinbarkeit Familie – Beruf


Arbeitszeitmodelle:

  • Individuell/flexibel – abgestimmt auf die betrieblichen Belange, Lebensphasen oder persönlichen Interessen (wie Homeoffice, flexible Teilzeit- und Arbeitszeitmodelle, Arbeitszeit-/Zeitwertkonten, Jahresarbeitszeiten,
  • einschließlich (temporär) reduzierte/erweiterte Arbeitszeiten, zum Beispiel zur Kinderbetreuung, häuslichen Pflege, vor und nach dem Renteneintritt (Altersteilzeit) Sabbatical, ruhende Arbeitsverhältnisse bis zu mehreren
    Jahren, Jobsharing, etc.
  • Kombination von flexiblen Arbeitszeiten und mobilen Arbeitsplätzen
  • Ausbildung in Teilzeit
  • Teilzeit auch in Führungspositionen
  • Elternzeit – auch für Väter, während der Elternzeit: Kontakthalten, Rückkehrgespräche, Weiterbildungen

Praxisbeispiele:

Arbeitszeitmodelle

Flexibilisierung der Arbeitzeiten um Familie und Beruf gut mit einander in Einklang zu bringen - darum kommt kein Arbeitgeber mehr herum. Aber welche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der Arbeitzeit gibt es?
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Arbeitszeiten:

  • Keine/wenige Überstunden, Nacht- oder Wochenendarbeit, transparente Zeiterfassung
  • Jahrespläne für Urlaubs- oder Montagezeiten für Planungssicherheit im familiären Bereich
  • Freistellung an bestimmten Wochentagen
  • Absprache der Arbeitszeiten im Team, gemeinsame familienfreundliche Planung von Arbeitsprozessen, gemischte Zusammensetzung von Teams
  • Arbeitspläne abgestimmt auf Kita-Zeiten/Schulzeiten, ggf. Kurzzeitbetreuung im Unternehmen
  • Urlaubsplanung: abgesprochen und abgestimmt auf die Betreuungssituation
  • Flexible Lösungen in Notfall-Situationen
  • Unbezahlte Freistellung von Mitarbeitern bei familiären Notfällen bis zu einem halben Jahr

Praxisbeispiele:

Arbeitszeiten

Die Möglichkeiten der Arbeitzeitgestaltung sind vielfältig und bieten einen großen Gestaltungspielraum der auch den Mitarbeitern mehr Flexibilität in ihrem Arbeitsalltag verschafft.
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Unterstützungsangebote zur Betreuung:

  • Finanzielle und organisatorische Unterstützung bei der Kinderbetreuung
  • Kinderbetreuung: (öffentlicher) Kindergarten auf dem Betriebsgelände, Kooperative Modelle der Kinderbetreuung, Zuschüsse zur Kinderbetreuung, Belegplätze, Kinderbetreuungszuschuss, Ferienbetreuung
  • In Notfällen Betreuung von Kindern und Gastkindern (z.B. Enkelkindern)
  • Spielplatz/Spielecke auf dem Firmengelände
  • Unterstützung junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Anträgen für  familienspezifischer Leistungen
  • Seminare und Schulungen – teils auch für Familienangehörige (und mit paralleler Betreuung der Kinder)
  • Obst und Getränke während der Arbeitszeit

Praxisbeispiele:

Unterstützungsangebote zur Kinderbetreuung

Die eigenen Kinder gut betreut zu wissen, ist für alle Eltern elementar. Arbeitgeber können mit individuellen Unterstützungsangeboten bei ihren Mitarbeiten besonders punkten.
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2. Gesundheitsförderung / -vorsorge:

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement – unter anderem mit Arbeitsplatzanalyse
  • Feste Ansprechpartner für Gesundheit, Familie oder soziale Fragen
  • Individuell gestaltete gesunde Arbeitsplätze
  • Seminare, Schulungen oder Workshops zu Themen wie Ergonomie, Stressmanagement, Ernährung, Bewegungs- und Entspannung, Raucherentwöhnung oder Fahrsicherheitstrainings, Tanzkurse, Schulungen zur Arbeitssicherheit, etc., teils auch für Familienangehörige und mit paralleler Kinderbetreuung
  • Gesundheitsvorsorge direkt am Arbeitsplatz
  • Physiotherapeutische Angebote wie Rückenschul-Kurse
  • Hauseigener Gymnastikraum und/oder Fitnessraum
  • Kostenfreies Obst und Getränke während der Arbeitszeit
  • Wiedereingliederung nach längerer Krankheit

Praxisbeispiele:

Gesundheitsförderung / -vorsorge

Mitarbeiter gesund und fit zu halten, liegt im Eigeninteresse jedes Unternehmens. Gleichzeitig ist das unternehmerische Bemühen auch ein starker Bindungsfaktor für Mitarbeiter.
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  • Altersgerechtes Arbeiten

    • Entlastung von schweren Arbeiten (auch durch technische/digitale Unterstützung)
    • Neue Beschäftigungsfelder für ältere oder durch Krankheit beeinträchtigte Mitarbeiter
    • Angebote in Kooperation mit Bildungsträgern und Krankenkassen

TIPP!

Tipp: Das Projekt ‚Arbeitsfähigkeit in Kleinen Unternehmen erhalten‘ bietet Unternehmen unter 50 Mitarbeitern einen Akku-Werkzeugkasten. Der Werkzeugkasten steht registrierten Nutzern kostenfrei zur Verfügung.

 

 

  • (Gemeinsame) Sportliche Aktivitäten wie

    • Entlastung von schweren Arbeiten (auch durch technische/digitale Unterstützung)
    • Bolzplatz/Basketballkorb, Tischtennisplatte, etc.
    • Gutscheine für Yoga, Massage, Akupunktur, Fitnesscenter, etc.
    • Firmen-Rad/eBike
    • Gemeinsame Beteiligung an Sportevents

Praxisbeispiele:

Gemeinsame sportliche Aktivitäten

Den Ideen für gemeinsame sportliche Aktivitäten sind keine Grenzen gesetzt, denn ob eigener Bolzplatz, Firmen-Räder oder das eigene Tischtennistunier, jede Aktivität fördert das gesundheitliche Wohlbefinden.
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3. Rahmenbedingungen:

  • relativ wenig / keine Überstunden
  • Arbeitsbelastung, die herausfordert, aber nicht als Last empfunden wird
  • Freizeitausgleich für Überstunden
  • Ausreichende Erholungsphasen, beim Urlaub abgesprochene Planung, ohne Störung
  • Situativ angepasste Verantwortungsbereiche - zum Beispiel auf Wunsch auch weniger Verantwortung in belastenden familiären oder gesundheitlichen Phasen (siehe Vereinbarkeit Familie / Beruf)

TIPP!

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Tipp 5: Erfolgsfaktoren "Flexibilität / Vereinbarkeit Beruf-Familie / Gesundheitsvorsorge" zum herunterladen / PDF / Seite 2

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